Wildunfall: So sollten Sie handeln

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Beim Autofahren gibt es viele Gefahren. Eine, die vor allem im Frühjahr und Herbst droht, ist der Zusammenstoss mit einem Wildtier. Besonders häufig passieren solche Unfälle in den Morgen- und Abendstunden auf Landstrassen. Doch wer vorausschauend fährt und sich gut absichert, kann die Gefahr verringern und für die Folgen eines Wildunfalls vorbeugen. Wir verraten Ihnen, welche Massnahmen Sie ergreifen können, um die Gefahr eines Wildunfalls zu minimieren, und was Sie unternehmen können, wenn es Sie doch einmal erwischt.

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So beugen Sie Wildunfällen am besten vor

Um die Gefahr eines Wildunfalls zu minimieren und gleichzeitig abgesichert zu sein, gibt es zwei Bereiche, auf die Sie Ihre Aufmerksamkeit richten sollten.

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Teilkasko­versicherung: Darauf sollten Sie achten

Möchten Sie zum Schutz vor Wildunfällen eine Teilkaskoversicherung abschliessen, sollten Sie die verschiedenen Tarife gut miteinander vergleichen. Neben dem Preis sollte Sie genau prüfen, welche Leistungen die Versicherung enthält und welche Selbstbeteiligung darin inkludiert ist.

Achtung
Schäden durch Ausweichmanöver über­nimmt nur die Vollkasko

Direkte Folge eines Wildunfalls sind zwar ein Fall für die Teilkasko – aber das gilt nur, wenn sich tatsächlich ein Zusammenstoss ereignet hat. Ausweichmanöver, die zu einem Schaden an Ihrem Auto geführt haben, übernimmt aber nur die Vollkaskoversicherung. Denn ist kein verletztes oder totes Tier zu finden, kann die Ursache des Ausweichmanövers nicht nachgewiesen werden und der Schaden wird versicherungstechnisch so behandelt, als hätten Sie ihn ohne äussere Einflüsse verursacht.

Wenn der Unfall passiert ist: Das müssen Sie tun

Ist der Zusammenstoss nicht zu vermeiden gewesen, sollten Sie natürlich in erster Linie Ihre eigene Gesundheit beachten. Legen Sie eine Warnweste an und entfernen Sie sich möglichst von Ihrem Fahrzeug. Prüfen Sie dann Ihren gesundheitlichen Zustand und alarmieren Sie, falls nötig, medizinische Rettungskräfte.

Meldung bei der Polizei

Sind Sie so weit gesund, können Sie die Polizei informieren und weitere Massnahmen einleiten. Die Meldung bei der Polizei ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. Entfernen Sie sich nicht von der Unfallstelle und warten Sie auf das Eintreffen der Polizei. Andernfalls könnte Ihnen eine Anzeige drohen, zum einen aufgrund Fahrerflucht, zum anderen möglicherweise wegen Tierquälerei, sollte sich herausstellen, dass das von Ihnen angefahrene Tier nicht getötet wurde, sondern verletzt herumirrt.

Helfen und Unfallstelle absichern

Helfen Sie anderen, wenn mehrere Personen am Unfall beteiligt waren. Schalten Sie den Warnblinker Ihres Fahrzeugs ein und stellen Sie ein Warndreieck auf, um die Unfallstelle abzusichern. Falls das Tier beim Unfall verendet ist und auf der Fahrbahn liegt, können Sie es mit Handschuhen oder einem anderen Schutz an den Strassenrand ziehen. Vermeiden Sie den Kontakt mit blossen Händen, das Tier könnte krank oder von Parasiten befallen sein. Einem verletzten Tier hingegen dürfen Sie sich nicht nähern, es könnte versuchen, zu fliehen oder Sie anzugreifen.

Meldung bei der Versicherung

Damit der Schaden von Ihrer Versicherung übernommen werden kann, benötigt diese möglichst genaue Informationen über den Unfall. Ist es ohne Gefahr möglich, können Sie Fotos von der Unfallstelle und Ihrem Fahrzeug machen. Fotografieren Sie aus verschiedenen Winkeln und mit verschiedenen Abständen, um die Details so genau wie möglich zu erfassen. Melden Sie dann den Schaden möglichst schnell Ihrer Versicherung. Diese wird sowohl Ihre eigene Dokumentation als auch die der Polizei prüfen. Ganz wichtig: Lassen Sie Ihren Wagen erst reparieren, wenn die Versicherung alle Schäden begutachtet und eine Entscheidung gefällt hat. Sind Sie hier zu schnell, können Sie den Schaden später nicht mehr nachweisen und müssen die Reparatur selbst bezahlen.

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  • Fahren Sie in den Morgen- und Abendstunden vorsichtig und seien Sie besonders aufmerksam, um Wildunfälle zu vermeiden.
  • Sorgen Sie vor, indem Sie Ihr Fahrzeug regelmässig warten und über einen guten Versicherungsschutz verfügen.
  • Kommt es zu einem Wildunfall, müssen Sie diesen bei der Polizei melden und dürfen sich nicht vom Unfallort entfernen.
  • Eine Teilkaskoversicherung übernimmt Schäden durch Wildunfälle.
  • Beim Abschluss sollten Sie die enthaltenen Leistungen, die Beitragshöhe und die Selbstbeteiligung prüfen. Wichtig ist auch, wie es sich auf Ihre Beiträge auswirkt, wenn Sie einen Schaden melden.

Unser Fazit

Ein Unfall ist immer eine ärgerliche Sache, und Unfälle mit Wildtieren passieren leider häufig. Umso wichtiger ist es, sich gut abzusichern und so vorzubeugen, dass Aufwand und Schaden bei einem Wildunfall so gering wie möglich bleiben. Dabei entscheidend ist vor allem eine gute Versicherung, die alle Schäden übernimmt und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht, wenn Sie einen Unfall haben. Prüfen Sie deshalb die möglichen Tarife ganz genau und fordern Sie von uns Ihr individuelles Angebot an – völlig kostenlos und unverbindlich! So finden Sie schnell den besten Tarif für Ihre Bedürfnisse und können in jeder Jahreszeit beruhigt ins Auto steigen.

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